Die radikale endoskopische Prostatektomie (auch EERPE
genannt)
Ein am Anfang der Operation in den Unterbauch eingeführter Ballon drängt das
Bauchfell und die dahinter liegenden Darmanteile zurück.
Zugang zum Operationsfeld unter Umgehung des Bauchraumes
Über vier kleine Hautschnitte unterhalb des Bauchnabels führt der Urologe dann
kleine Instrumente ein. Eine Kamera ermöglicht, das Operationsfeld auf einem
Monitor in fünf- bis fünfzehnfacher Vergrößerung zu überblicken. Dadurch kann
der Eingriff besonders exakt und schonend ausgeführt werden.
Vorteile des Verfahrens sind ein minimal-invasiver Zugangsweg, eine deutlich
verbesserte Visualisierung des Operationsfeldes (Kameraoptik, Monitor), eine
Reduktion des Blutverlustes während der Operation und eine exakte, unter Sicht
genähte, Verbindung zwischen Harnröhre und Harnblase. Es resultieren daraus eine
kurze Katheterverweildauer und eine schnelle Rekonvaleszenz der Patienten.
Die EERPE kombiniert die Vorteile eines minimal-invasiven Zugangsweges mit den
Operationsschritten der klassischen "offenen" Methode.